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…ist die Kombination aus Infrarotheizung und Photovoltaikanlage (PV) Anlage. Eine Solarstromheizung nutzt zu mehr als 50% selbst erzeugten neubau 02Strom, um behagliche Infrarotwärme zu erzeugen.

Strom, der auf dem Dach durch die eigene PV-Anlage erzeugt wird, muss nicht aus dem öffentlichen Stromnetz fremdbezogen werden. In den Räumen wandeln hocheffiziente und kostengünstige Infrarotheizelemente den Strom zu 100% in Wärme um und erreichen - an der Decke oder der Wand montiert - einen Strahlungsanteil von bis zu 80%. Die erzeugte Wärmestrahlung erwärmt primär die Wände, die den Raum umschließen und den Fußboden.

In der Regel reicht ein um bis zu 50% geringer angesetzter Heizwärmebedarf aber nicht aus, um den Vorgaben der EnEV hinsichtlich des Primärenergiebedarfs zu entsprechen, wenn nicht zusätzliche Erträge aus Erneuerbaren Energien – vorzugsweise Photovoltaik – erzeugt und genutzt werden. Die Leistung der PV-Anlage ist dabei so zu bemessen, dass die daraus entstehenden Erträge, monatsweise bilanziert, ausreichen, den Heizwärmebedarf der Infrarotheizung wenigstens zu 50% zu decken. Aufgrund der „Rahmenbedingungen“ ist es ohnehin wirtschaftlich, alle verfügbaren Flächen mit PV-Modulen zu belegen.

Der Grundgedanke dabei ist: Den in unmittelbarer Nähe erzeugten PV-Strom in großem Maße selbst zu nutzen, da der eingesparte Fremdbezug höher ist als die Einspeisevergütung ins öffentliche Netz. Die Rechnung ist einfach: je mehr selbst produzierte Energie selbst genutzt wird, desto höher ist der zusätzlich erzielte Vorteile.

Da der haushaltsübliche Bedarf an elektrischer Energie, wenn diese nicht zu Heizzwecken genutzt wird, vergleichsweise gering ist, bietet das Vitramo-Heizsystem gerade im Frühjahr und Herbst eine überzeugende Möglichkeiten, diesen Vorteil in hohem Maße zu nutzen.

Kombiniert man beispielsweise eine Energie effiziente Gebäudehülle mit einer Vitramo-Infrarotheizung und einer PV-Anlage, so ist diese Kombination in Effizienz und Komfort von keinem anderen Heizsystem zu übertreffen, das über eine Amortisationszeit von 20 Jahren gleich günstig oder gar günstiger wäre.

So funktioniert es:

So funktioniert es:Der von der PV-Anlage (1) erzeugte Gleichstrom wird durch den integrierten Wechselrichter im Energiemanager (2) in Wechselstrom umgewandelt. Der Energiemanager sorgt dafür, dass die aktuell nicht benötigte Strommenge im Speicher (3) abgelegt wird. 

Bevor der produzierte Strom in den Kreislauf gelangt, wird die Strommenge am Solarstromzähler (4) erfasst. Bei Sonnenschein und vollem Speicher wird die übrige Strommenge in das öffentliche Netz eingespeist. Ist der Speicher leer und die PV-Anlage kann den Bedarf allein nicht decken wird aus dem öffentlichen Netz Strom bezogen. Die Strommengen, die in das oder aus dem öffentlichen Netz fliesen zählt der Einspeise-/Bezugszähler (5). Danach fliest der Bedarfsstrom  über den Verteiler (6) an das Vitramo Heizsystem (7) und weitere Verbraucher (8).  

Auch wenn es für vor dem 01.09.2009 und nach dem 31.03.2012 in Betrieb genommene Anlagen keine Vergütung mehr für den Eigenverbrauch gibt, lohnt es sich den Strombezug aus dem Netz zu sparen. Hinzu kommt, dass die Stromspeicher, die den Eigenverbrauch noch steigern können preislich immer attraktiver werden.

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