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Das Vitramo Heizsystem im Neubau. Die Vitramo Heizelemente wurden deckenintegriert installiert. Die Deckenheizung ist so zugleich ein raumgestaltendes Element.

Niedrigenergiehaus

Bereits in Häusern mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 30 kWh/m² geht es nicht mehr darum, wieviel Wärme dem Raum zuzuführen ist, sondern ob überhaupt Wärme benötigt wird.

Träge wasserführende Wärmeabgabesysteme scheiden bei diesem geringen Bedarf aufgrund der schlechten Regelbarkeit als Komponente bereits aus. Außerdem arbeiten wasserführende Heizsysteme nur im Dauerbetrieb besonders effizient. Ein Heizkessel stößt bei Teillastbetrieb aufgrund der geringen Volumenströme schnell an seine Grenzen.

Besser dagegen sind gleichmäßig an der Decke verteilte kleinformatige Vitramo-Heizelemente, die bei Bedarf die innere Hüllfläche mittels Strahlung schnell erwärmen und dabei dem Raum nur so viel  Wärme zu führen, wie unbedingt nötig ist, damit sich der Mensch darin behaglich fühlt.

Das Vitramo-Prinzip

Erstellen Sie mit hochdämmenden Bauteilen und einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eine energetisch zweckmäßige Gebäudehülle, die einen Heizwärmebedarf von < 30 kWh/m²a aufweist. Es muss deswegen nicht gleich ein Passivhaus sein, weil die Kosten überproportional zunehmen, je weiter sich die Konstruktion dem Passivhausstandard annähert. Im Verhältnis zu herkömmlichen Bauteilen jedoch fallen die Preise für die einzelnen Komponenten, da die Nachfrage steigt. Da der Heizwärmebedarf in solchen Gebäuden gering ist, sind auch die Verbrauchskosten des jeweils genutzten Energieträgers entsprechend niedrig. Energie, die erst gar nicht benötigt wird, muss auch nicht erzeugt werden. Somit bietet der Einsatz teurer Heizsysteme wie der einer Wärmepumpe oder eines Pelletofens nur noch geringe Einsparpotenziale bei den Verbrauchskosten, der die damit einhergehenden relativ hohen kapitalgebunden Kosten nicht rechtfertigt.

Splitten Sie die für Ihre Heizanlage vorgesehene Investitionssumme:

  • einen Teil verwenden Sie zur Anschaffung des zukunftssicheren Vitramo-Heizsystems
  • und den anderen Teil setzen Sie zum Erwerb von erneuerbaren Energien ein.

Kombiniert man nun eine energieeffiziente Gebäudehülle mit einer PV-Anlage, so ist diese Kombination in Effizienz und Komfort von keinem anderen Heizsystem zu übertreffen, das über eine Amortisationszeit von 20 Jahren gleich günstig oder gar günstiger wäre.

Der Grundgedanke dabei ist: Den in unmittelbarer Nähe erzeugten Strom der PV-Anlage in großem Maße selbst zu nutzen, da der eingesparte Fremdbezug höher ist als die Einspeisevergütung ins öffentliche Netz. Die Rechnung ist einfach: Je mehr selbst produzierte Energie selbst genutzt wird, desto höher ist der zusätzlich erzielte Vorteil. Da der haushaltsübliche Bedarf an elektrischer Energie, wenn diese nicht zu Heizzwecken genutzt wird, vergleichsweise gering ist, bietet das Vitramo-Heizsystem eine überzeugende Möglichkeit, diesen Vorteil in hohem Maße zu nutzen. Nebenbei wird auf diese Weise auch der EnEV Rechnung getragen.

Passivhaus

Ein Passivhaus benötigt nur noch latent Wärme (10 - 15 kWh/m²a). Oft wird diese fehlende Wärme einfach über die Nacherwärmung der Zuluft in das Gebäude eingebracht. Die damit insbesondere während einer Kälteperiode verbundene trockene Raumluft, verursacht bei vielen Menschen Unbehaglichkeit. Darüber hinaus ist eine komfortable Zonierung nicht möglich und eine bedarfsgerechte Versorgung der einzelnen Räume nicht gewährleistet.

Deshalb trennen Lüftungsbauer die Funktionen Heizen und Lüften - gerade im Passivhaus - wieder voneinander. Dabei soll die Zuluft nach Vorerwärmung der Außenluft durch effiziente Wärmerückgewinnung nicht unter 18°C eingeblasen. Der verbleibende Restwärmebedarf wird durch Vitramo-Heizsystem effizient gedeckt.

Bei einem so geringen Wärmebedarf des Gebäudes und einer entsprechend großen PV-Anlage reicht sogar im Winter der Ertrag der PV-Anlage aus, den Bedarf des Heizsystems monatsweise vollständig zu decken. Der verbleibende Ertrag kann für den anderweitig verbrauch oder eingespeist werden.

Fertighaus

Die Vitramo Infrarotheizung ist im Lieferprogramm namhafter Fertighaushersteller. Die Strahlungsheizung arbeitet dabei meist im Verbund mit der kontrollierten Wohnraumlüftung. Die Steuerung der Infrarotheizelemente erfolgt pro Raum über einen eigenen Raumthermostat, der unabhängig von der Lüftungsanlage regelt. Die Infrarot- Heizelemente unterstützen im Fertighaus aber auch vorhandene Heizsysteme (z.B. im Badezimmer) um die Behaglichkeit zu erhöhen.

Produktions- und Lagerhallen

Ein behagliches Raumklima hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz.

Durch die Deckenmontage der Heizelemente kann die gesamte Grundfläche eines Raumes genutzt werden, was gerade in Büro- und Geschäftsräumen von großem Vorteil ist. Bei der Beheizung von Hallen und großen Räumen werden je nach Nutzungsart (z.B. Werkhalle, Lagerhalle, Produktionshalle, Sporthalle) unterschiedliche Anforderungen gestellt. Diese reichen von der gleichmäßigen Temperierung großer Luftvolumina bis hin zur gezielten Beheizung einzelner Arbeitsplätze.

Bei Bedarf werden größere Gebäude in Sektionen unterteilt. Das können z.B. Stockwerke, Abteilungen oder Gebäudeteile sein. Räume innerhalb derer vergleichbare heiztechnische Anforderungen gestellt sind werden zu Klimazonen zusammengefasst.

Dabei müssen definierte raumklimatische Bedingungen, wie z.B. die Behaglichkeit, die Einhaltung des Arbeitsschutzes, die Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die Einhaltung der klimabedingten Lager- und Transportbedingungen sowie die Erfüllung der Anforderungen an Fertigungsprozesse und Produktionsanlagen gewährleistet werden. Weitere Vorgaben ergeben sich durch die Bauweise der Hallen.

Die Beheizung von hohen Hallen mit dem Vitramo- Infrarotheizsystem bietet im Vergleich zur Aufheizung des Hallenluftvolumens mit konventionellen Methoden wie Warmluft oder Konvektion große Vorteile:

In neuen oder wärmesanierten Hallen reicht es vielfach aus, die Temperatur des wärmegedämmten Hallenbodens rund 1,5 ° Celsius über der gewünschten Raumtemperatur zu halten!

Während der Sommermonate erwärmt sich der Hallenboden und speichert die Wärme für eine bestimmte Dauer. Bei rechtzeitiger Aktivierung des Vitramo-Heizsystems, wird das Auskühlen des Hallenbodens verhindert. Danach muss nur noch so viel Wärme zu geführt werden, wie dem Hallenboden durch Transmission verloren geht, um das Oberflächentemperaturniveau zu halten.

Viele Produktions- oder Lagerhallen besitzen eine Höhe von mehr als 5 m. Aufgrund von natürlicher Konvektion steigt die warme Luft auf und bildet unter der Hallendecke ein ungenutztes Warmluftpolster. Die Temperaturzunahme pro Meter Hallenhöhe beträgt ca. 1 °C. Gerade über die häufig schlecht gedämmte Hallendecke werden große Wärmemengen an die Umgebung abgegeben. Die Lösung bietet der Einsatz der Vitramo- Infrarotheizung, welche den Hallenboden und die Wände differenziert so erwärmt, dass sie untereinander keine Temperaturunterschiede aufweisen. Dadurch wird eine Temperaturschichtung über die Hallenhöhe deutlich vermindert.

Die Zirkulation der Raumluft wird geringer und damit auch die Zirkulation von Staub und Bakterien.

Die Vitramo- Infrarot-C-Heizelemente eignen sich besonders zur Erzeugung von staubfreier Prozesswärme für Trocknungsanlagen.

Weitere Vorteile bestehen im Hinblick auf die Luftwechselraten, da die im Vergleich zur Warmluftheizung bei der Beheizung mittels dem Vitramo-Heizsystem niedrigere Lufttemperatur geringere Wärmeverluste über die Abluft zur Folge hat.

Ältere Hallen besitzen häufig gar keine oder eine nur unzureichende Wärmedämmung. Hier werden insbesondere über die Hallendecke große Wärmemengen an die Umgebung abgegeben. Die effektivste Maßnahme zur Verminderung dieser Verluste besteht in der Anbringung einer nachträglichen Dämmung insbesondere des Hallendachs aber auch der Außenwände. Sollte aus finanziellen oder baulichen Gründen eine Wärmedämmung (noch) nicht möglich sein, so sollte die Hallentemperatur auf einem möglichst niedrigen Niveau gehalten werden.

Eine Absenkung der Lufttemperatur in der Halle, ohne Verminderung des Behaglichkeitsempfindens der Mitarbeiter, kann durch die Installation des Vitramo-Heizsystems erreicht werden. Die mögliche Reduzierung der Temperatur beträgt ca. 3 - 5 °C und kann zu deutlichen Einsparungen der Energiekosten führen.

Durch die geringere Temperaturdifferenz zwischen Hallen- und Außenluft entstehen geringere Wärmeverluste bei geöffneten Hallentoren.

Die punktuelle Beheizung einzelner Hallenbereiche bis hin zu einzelnen Arbeitsplätzen ist möglich.

Durch Tag und Nacht bedingte Temperaturunterschiede machen sich weniger bemerkbar, weil sie durch das Speichervermögen des Hallenbodens teilweise ausgeglichen werden.

Heizen mit Infrarot

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